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Haarausfall-was tun

Täglich kann ein gesunder Erwachsener etwa 70 bis 100 Haare verlieren. Doch, was wenn die Haarbürste bzw. der Abfluss zeigt, dass es bedeutend mehr sind?

Nicht nur Männer sind vom Haarausfall betroffen. Sondern es trifft auch uns Frauen, entweder nach einer Geburt oder anderen schwächenden Ereignissen. 
Auch wenn Männer oft darunter leiden, ist es bei Frauen noch verheerender.
Denn wieviel von uns tragen eine Glatze?

Haarausfall was hilftPinterest

Doch warum kann aus Sicht der TCM ein Haarausfall auftreten?

Hier hilft uns die TCM dabei, es besser zu verstehen und die Ursache zu finden. 

Haare werden in der TCM grundsätzlich folgendermaßen eingeteilt:

  • Das Wachstum und der Ausfall ist der Nieren Energie zugeordnet.
  • Das Leber Blut entscheidet hingegen über den Glanz, Elastizität und ihre Feuchtigkeit.

Somit sind die Funktionskreise Leber und Niere hier sehr wichtig. 

Natürlich spielen hier auch die Erbanlagen, also chinesisch unser King (die Essenz) eine wichtige Rolle, die in den Nieren gespeichert ist. Aber auch unser Lebensstil, unsere Ernährung und unsere Emotionen sind daran maßgeblich beteiligt. 

Wenn unsere Haare plötzlich ergrauen oder ausfallen, dass ist das meist aufgrund von einem starken Blutverlust wie nach Operationen, Unfällen, Geburten (schädigt das Leber Blut) oder auch nach Schocks oder massiven Stress, BurnOut. 

Auch hormonelle Veränderungen wie Wechseljahren, dem Einsetzen der Spirale oder andere hormonelle Veränderungen können zu einem massiven Haarausfall führen. 

Haarausfall zeigt sich nach ca. 3 Monaten

Aus Sicht der TCM zeigt sich erst 3 Monate nach dem „Ereignis“ die Auswirkungen auf unseren Körper (hier auf die Haare). Ein Beispiel dafür ist, dass 3 Monate nach der Geburt oder einer starken Infektion plötzlich die Haare ausfallen, da das Leber-Blut massiv geschädigt wurde. 

Daher ist es wichtig, dass nach stressiger Zeiten, einem starken Blutverlust oder einem Schock sich eine Regenerationsphase zu gönnen (Yin zu stärken) und hier bewusst wieder das Blut aufzubauen. 

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Hormonell bedingter Haarausfall

Haarausfall aufgrund von PCOS

Das Polyzystisches Ovar Syndrom ist gekennzeichnet von multiplen, eher kleineren Zysten auf den Eierstöcken.

Es wird durch eine hormonelle Dysbalance mit erhöhtem Testosteronspiegel hervorgerufen.

Meist tritt es bei jungen Frauen auf, oft schon ab der Pubertät. Hier kann es unter anderen auch zu Haarausfall kommen, besonders dann, wenn die Leber gestresst ist. 

Haarausfall in den Wechseljahren

In den Wechseljahren treten versch. Phänomene auf. Einerseits verändert sich der gesamte Körper der Frau und er braucht viel Energie, um diese Zeit gut zu bewältigen. 

Zur Erinnerung: Wir brauchen Blut und Yin für das Haar. Doch ab ca. 40 ist der Verdauungstrakt geschwächt und kann nicht mehr so viel Qi und Blut aufbauen. Zudem wird in der Zeit der Wechseljahre das Blut und Yin schwächer. 

Das führt dazu, wenn wir auch noch vermehrten Stress ausgesetzt sind (durch Ernährung oder Lebensumstände), dass unser Haar ausfällt oder schneller ergraut. 

Dafür gibt es in der TCM wunderbare Lösungen in Form von typgerechter Ernährung und Kräuter-Haar-Tonics kombiniert mit westlichen Nahrungsergänzungen und unseren heimischen Kräutern. 

Andere Ursachen für Haarausfall

Ansonsten kann Haarausfall auch aufgrund Schilddrüsenproblemen, einem Mineralstoffdefizit oder aufgrund einer Nebennierenschwäche entstehen. 

Was ist zu meiden?

Zu meiden sind hier zu stark erhitzende Nahrungsmittel wie stark Histamin haltiges, aber auch scharfe Gewürze und stark angebratenes, da diese Hitze nach oben stiegt und die Haarwurzeln verletzt. 

Was hilft bei Haarausfall?

Grundsätzlich helfen hier alle Nahrungsmittel, die das Blut aufbauen wie Fleisch und Leber, aber auch grünes und rotes Gemüse, allem voran rote Rüben und Spinat. Schwarze Sesam und Mohn stärken besonders gut neben den Fetten das Nieren Yin. 

Auch Nahrungsmittel, die viel Kieselsäure enthalten wie Hirse wirken unterstützend. 

Besonders wichtig ist hier die typgerechte Ernährung und auf die Zufuhr von ausreichend Omega 3 zu achten. Beides stellt die Basis für die Gesundheit und auch, dass der Körper genügend Energie (auch für den Haarwuchs) hat. 

Hilfreiche ätherische Öle 

  • Salbei und Rosmarin sind auch gut gegen Haarausfall, da sie die Kopfhaut beruhigen und den Haarwuchs fördern. Salbei wirkt der Hitze entgegen, wie die Haarwurzeln schädigen kann. Rosmarin regt den Blutfluss in der Kopfhaut an.
  • Aber auch Basilikumöl oder Ylang Ylang sind hier hilfreich

Die Öle auf die Kopfhaut einmassieren. Für mehr Informationen bzw. eine Beratung zu den Ölen, schreibe mir gerne eine Mail.

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Nahrungsergänzungsmittel

Hier kann es auch sehr sinnvoll sein, Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen. 

Allen Voran ist hier Biotin (eine Mischung aus Zink, Selen und Vitamin B7) 

Biotin oder auch Vitamin B7 sorgt für ein gesundes und gutes Haarwachstum. Das Vitamin regt den Stoffwechsel an und fördert das Wachstum unserer Zellen. Biotin ist für die Produktion von Keratin zuständig, woraus auch die Haare, Nägel und Schichten der Haut bestehen.

Biotin ist insbesondere in Lebensmittel enthalten, die tierischen Ursprungs sind, allerdings ist es auch für Vegetarier nicht schwer, eine ausreichende Menge Vitamin B7 zu sich zu nehmen. 

Zink ist wichtig für die Knochen, die Abwehrkraft und das Sehvermögen. Selen unterstützt die normale Funktion der Schilddrüse, schützt vor Stress und unterstützt das Immunsystem. 

Es gibt hier schon tolle Nahrungsergänzungsmittel, die dies in Kombination haben, wie z.B.: Biotin+ von Unimedica.

Meine Empfehlung für Nahrungsergänzungen bei Haarausfall:

Wenn du eine persönliche Beratung wünschen und genau wissen willst,
was genau dein Körper braucht, dann melde dich gerne bei mir.

Claudia Austerer Beratung buchen

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