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Maroni - ein wahres Kraftpaket für den Winter

Maroni - ein wahres Kraftpaket

Laut chinesischem Kalender beginnt ab Mitte November die Winterzeit, in der das Wasserelement vorherrschend ist. Genialerweise stehen auch zu dieser Zeit schon die ersten Maronibräter in jeder Einkaufsstraße. 

Doch wusstest du was die Esskastanie laut TCM kann?

Maroni ist wunderbar nährend und stärkt das Qi, sowie das Nieren-Yang. 

Sie wirkt leicht wärmend und vertreiben Wind-Kälte, was besonders gut bei Infektanfälligkeit ist. Zudem wirkt sie besonders auf den Rücken und die Knie.

Daher ist sie so wertvoll bei Müdigkeit, Auszehrung, Energielosigkeit, Rückenschmerzen und Kraftlosigkeit in den Beinen. Sie hilft auch bei Milchbildungsmangel und bei Kindern, die spät zu laufen beginnen (als Brei).

Besonders für Kinder, ältere und ausgezerrte Menschen ist sie besonders zu empfehlen.

Tipp: Wenn du Durchfall hast, dann iss eine Maronisuppe.

Doch Achtung, 

wenn du zu viel von dieser tollen Nuss isst, kann dies eine Qi-Blockade begünstigen und zu Völle-und Spannungsgefühl im Bauchbereich führen. Wenn du vom Typ her eher zu Nässe und Fülle neigst, dann auch hier bitte sparsam mit Maroni umgehen. 

Maroni - so wirken sie aus Sicht der TCM

So werden Maroni gebraten:

Oft habe ich das Problem, dass die Maroni beim Braten sich kaum von der Haut ablösen lassen, was den Genuss bedeutend trübt. 

Daher verrate ich dir, wie ich sie selbst zubereite. Das Wichtigste ist, dass sie frisch sind. 

Ich gebe sie zuerst in eine Schüssel mit Wasser. Die Kastanien, die oben schwimmen, sind meist kaputt. 

Anschließen wie folgt vorgehen:

  • 30 Minuten im Wasser quellen lassen 
  • Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen
  • Spitzen mit einer Schere abschneiden
  • Kreuzweise einschneiden (bis zum Fruchtfleisch)
  • Auf einen mit Backpapier belegten Rost legen (Mit der eingeschnittenen Seite nach oben)
  • Für ca. 15-20 Minuten backen
  • Herausnehmen und kurz in ein nasses Geschirrtuch einwickeln
  • Genießen!

Die Maronis können gebraten gegessen werden oder auch als Suppen, in Wildgerichte, in Gemüsepfannen zubereitet oder als Einlage in die Suppe gegeben werden.

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